Samstag, 7. Dezember 2013
Priesterweihe
Mittwoch, 27. November 2013
Die Priesterweihe rückt schnell näher...
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Priesterweihe und Primiz
Sonntag, 29. September 2013
Freie Entscheidung...
Freitag, 30. August 2013
Die Zusammengehörigkeit...
Letzthin fand wieder einmal die alljährliche Jugendgebetsnacht statt. Es fanden sich rund 60-80 Jugendliche ein, um gemeinsam den Abend zu verbringen. Dabei sollte für jeden etwas dabei sein: Katechese, Meinungsaustausch, Meditation, Gebet, Spass, Anbetung, Beichtgelegenheit, Messfeier und gemütliches Beisammensein. Auch wenn auf die gesamten Jugendlichen der Region bezogen nicht viele anwesend waren, so kam doch eine recht ansehnliche Gruppe zusammen. So stand auch die Freude über jeden einzelnen, der da war, im Vordergrund und nicht die Trauer über alle, die den Weg nicht auf sich genommen hatten.
Viele haben das Gefühl, dass sie den Glauben für sich alleine leben können - nur sie und Gott allein. Die persönliche Beziehung zu Gott gehört grundlegend zum Glauben dazu. Wer aber dort stehen bleibt und nicht den Kontakt zu anderen Christen sucht, dem fehlt ein wesentlicher Aspekt des Glaubens. Der ganze Glaube ist auf Gemeinschaft hin ausgelegt. So ist es auch ein wunderbares Gefühl, sich mit anderen Gläubigen zu treffen und gemeinsam den Glauben zu leben und zu feiern. Die Feier ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Wer schon einmal versucht hat, einen Geburtstag alleine zu feiern, der weiss, dass dies nicht so richtig gelingen kann. Genauso ist es mit dem Glauben.
Das habe ich vor acht Jahren auch gespürt, als ich in den Sommerferien in einem Jugendfestival war. Dort sind mehrere Tausend Jugendliche aus ganz Europa und einigen Ländern der anderen Kontinente zusammen gekommen, um diese Gemeinschaft der Gläubigen zu leben. Ganz besonders berührt hat mich damals eine Anbetung im Freien unter dem Sternenhimmel. Obwohl tausende Jugendliche versammelt waren, herrschte eine erstaunliche Ruhe. Ich empfand ein warmes, wohliges Gefühl und habe mir gewünscht, dass dieser Moment nie zu Ende sein möge. Fast hätte ich alles um mich herum vergessen. Es war, als würde die Welt einen Moment innehalten.
Auf der Heimreise war ich zwar immer noch überzeugt, die Jahresprüfungen im Herbst in Angriff zu nehmen und Medizin weiter zu studieren. Aber unbewusst hatte ich von Gott wieder so ein Mosaiksteinchen erhalten, das im Rückblick betrachtet einen anderen Sinn bekam...
