Donnerstag, 31. Januar 2013

Von der Freude, den Glauben weiter zu schenken

Wir befinden uns mitten im Jahr des Glaubens. Es ist an der Zeit, über den eigenen Glauben nachzudenken, über unsere Beziehung zu Gott und den Mitmenschen. Richtig entfalten kann sich der Glauben jedoch erst in der Gemeinschaft, im Zusammenleben. Dann kann aus dem Glauben die Kirche entspringen.
Etwas vom Schönsten im Leben ist, wenn man einem Mitmenschen von seiner grossen Liebe erzählen kann; von etwas, was mir sehr wichtig ist. Und wenn das Gegenüber dann noch mit grossen Augen und Freude im Gesicht zurücklächelt, so ist das Glück perfekt.
Ja, den Glauben im Religionsunterricht an aufmerksame Primarschüler weiterzugeben, kann eine wunderbare Erfahrung sein. Manchmal ist es zwar nicht ganz so einfach, denn die jungen Christen stellen teilweise überraschende Fragen und fordern uns so auch immer wieder auf, über den eigenen Glauben nachzudenken und Rechenschaft zu geben. "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt." (1 Petr 3,15)
Von dieser Weitergabe des Glaubens lebt unsere Kirche. Denn seit tausenden von Jahren haben immer wieder Menschen durch ihr Leben und ihr Wort von Gott Zeugnis gegeben und so den Glauben lebendig erhalten. Deshalb ist der Glaube auch heute noch lebendig, wenn wir unser Herz für IHN öffnen. Möge Gott immer wieder Menschen berufen, von IHM Zeugnis zu geben - dort wo sie leben: in der Familie, in der Gesellschaft, der Politik, in Vereinen oder eben auch in der Kirche!